L 20/308: Petition zur höheren Priorisierung von schwerwiegend, chronisch erkrankten Mitmenschen im Land Bremen.

L 20/308: Petition zur höheren Priorisierung von schwerwiegend, chronisch erkrankten Mitmenschen im Land Bremen.

Beitragvon Moderator » Mo 8. Mär 2021, 09:09

Herr Mike Keßler hat nachstehende Petition eingereicht:

"Petition zur höheren Priorisierung von schwerwiegend chronisch erkrankten Mitmenschen im Land Bremen.

Ich reiche diese Petition ein um zu erreichen, dass sich der Bremer Senat konkret damit beschäftigt, alle Bremer Bürger die in häuslicher Pflege leben und von Ihren Angehörigen gepflegt werden in der Impfpriorität höher zu stufen. Denn diese Menschen und Bürger Bremens und deren Pflegenden Angehörigen sind bei der Klassifizierung in die Impfpriorität schlicht weg vergessen worden.

Auch durch die Einsetzung der Bremer Impfkommission wird keine wirkliche Abhilfe geleistet. Viele der Betroffenen wissen nicht einmal, dass es diese Kommission gibt.

Ich fordere, zur besseren Einstufung aller Bremer Bürger in die Impfpriorität, die Mitarbeit der Krankenkassen hinzuzuziehen.

Ich habe bei der Bremer Impfkommission am 07.02.2021 einen Antrag auf Höherstufung in der Impfpriorität eingereicht. Diesem Antrag habe ich alle erforderliche Angaben, Unterlagen und Atteste meiner behandelnden Fachärzte, die beide Professoren sind, eingereicht.

In diesen Attesten wurde festgestellt, dass für mich eine Infektion mit dem Corona Virus höchst wahrscheinlich tödlich enden würde.

Für die Kommission mögen die bis heute vergangenen drei Wochen nicht lang sein.
Für uns Betroffene kann allerdings jeder Tag den wir früher geimpft sind über Leben oder Tod entscheiden.
Man hat im Bundesland Bremen wie auch beim Bund und der STIKO auf die sich ja beide immer wieder beziehen von Beginn an versäumt, die von ihren Angehörigen Zuhause gepflegten Pflegebedürftigen Menschen vergessen!

Nun erhalten dann auch noch Lehrerinnen/Lehrer sowie die Beschäftigten der Bremer Kitas den Vorzug. Dies ist ein unverantwortliches Handel der Bremer Gesundheitssenatorin.
Es gehen nun also die Beschäftigten der Kitas und der Lehrer die in den allermeisten Fällen nicht in die 3-4 Kategorie der Impfreihenfolge gehören, vor den Menschen die an schwersten Erkrankungen leidenden Menschen für die es um jeden Tag geht.
Inwiefern kommt diese Vorgehensweise dem Recht auf körperlicher Unversehrtheit, das im Grundgesetz verankert ist nach?

Ich fordere daher, das die Bremer Bürgerinnen und Bürger die sich in der zweiten Impfkategorie befinden oder dies beantragt haben, vor den Bediensteten in den Schulen und Kitas geimpft werden.
Ferner sollte die Bremer Bürgerschaft Sorge dafür tragen das die Krankenkassen schärfer in die Entscheidungsfindung mit eingebunden werden.

Denn orientiert man sich in Bremen weiter ausschließlich am Alter bei der Impfpriorität und daran ausschließlich in Heimen untergebrachten Pflegebedürftigen eine Impfung zukommen zu lassen, werden wohl noch viele in der häuslichen Pflege befindenden Pflegebedürftigen auch weiterhin vergessen bleiben.
Weiter fordere ich, das alle zur Verfügung stehenden Institutionen die bei einer optimalen Festlegung der Impfpriorität behilflich sein können zu Rate gezogen werden. Das betrifft sowohl Krankenkassen, Pflegekassen und ambulanten Pflegedienste zu Rate zieht. Diese könnten problemlos ihre Patienten den Institutionen melden und ihnen die nötigen Informationen zukommen lassen, die letztendlich die Entscheidung über die Impfreihenfolge zu treffen helfen.

Da der aufgeführte Personenkreis über keine so große Lobby verfügen wie die Lehrer und Beschäftigten der Kitas sollte der Bremer Gesundheitssenat bzw. die Bremer Bürgerschaft alles in ihrer Macht stehende unternehmen, damit sofort die schwerwiegend chronisch Kranken Menschen und in häuslicher Pflege lebende Menschen in Bremen und deren Pflegenden Angehörigen, geimpft und somit bestmöglich geschützt werden können.
Und dadurch in die 2. Kategorie der Impfpriorität eingestuft zu werden.

Vor allem sollte man nun nicht dazu übergehen, den Impfstoff der Firma Astra Zeneca grundsätzlich überwiegend an Personenkreise zu verimpfen die im öffentlichen Dienst stehen um für schwerwiegend chronisch kranke Menschen für die es überlebenswichtig ist sofort geimpft zu werden noch schwieriger wird, sofort geimpft zu werden. Dese haben aus meiner Sicht eine höhere Priorität als Lehrer oder Kitabeschäftigte aufgrund des höheren Risikos an einer
SARS-COV-2 Infektion zu versterben.

Ich persönlich würde mich mit meinen 52. Jahren sofort mit dem "umstrittenen" Impfstoff der Firma Astra Zeneca impfen lassen. Und das trifft mit Sicherheit auch auf die meisten anderen schwerwiegend chronisch Kranken unter 65. Jahren zu.

Ich möchte mit dieser Petition in erster Linie erreichen das ich und Menschen die ebenfalls wie ich, von allen zuständigen Institutionen vergessen wurden frühzeitig geimpft werden."
Moderator
 
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Re: L 20/308: Petition zur höheren Priorisierung von schwerwiegend, chronisch erkrankten Mitmenschen im Land Bremen.

Beitragvon Vote for Health » Fr 19. Mär 2021, 08:19

Wie lade ich hier Mitglieder des Forums zur Diskussion über diese Petition ein?
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Registriert: Fr 12. Mär 2021, 11:09


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