S 20/141 - Gefahrenstelle Wilhelm-Kaisen-Brücke / Friedrich-Ebert-Straße / Osterstraße

S 20/141 - Gefahrenstelle Wilhelm-Kaisen-Brücke / Friedrich-Ebert-Straße / Osterstraße

Beitragvon Moderator » Mi 28. Okt 2020, 07:52

Es wurde nachstehende Petition eingereicht:

Gefahrenstelle Wilhelm-Kaisen-Brücke (WKB)/Friedrich-Ebert-Str. (FES)/Osterstr.

Sehr geehrte Abgeordnete der Bürgerschaft,
an der oben genannten Stelle komme ich fast täglich vorbei und immer wieder fallen mir hier die - aus meiner Sicht – bestehenden Gefahrenquellen im Straßenverkehr auf, die ich Ihnen hier kurz darlegen möchte, in der Hoffnung, dass sich Abhilfe schaffen lässt.

Erstens: Gefahr für Radfahrende aus der Osterstraße kommend und dem Radweg Richtung WKB folgend: die Kreuzung ist für Radfahrende hier mit einer eigenen Ampel ausgestattet, die mit der Ampel für die Autos aus der Osterstraße kommend gleichgeschaltet ist. FußgängerInnen haben in dieser Richtung jedoch eher rot, als die Autos und Radfahrenden. Dies und die Tatsache, dass die Rad-Ampel für Autofahrende schlecht sichtbar bzw. wenig auffällig ist, führt regelmäßig dazu, dass es dort zu Fast-Unfällen kommt, bzw. Radfahrenden von Rechtsabbiegern (Autos) die Vorfahrt genommen wird. Eine veränderte Ampelschaltung oder Verändertes Anbringen der Rad-Ampel sowie eine deutlichere Kennzeichnung des weiterführenden Radweges auf der Straße könnten hier möglicherweise schwere Unfälle verhindern.

Zweitens: Radfahrende auf der FES Richtung WKB müssen an der Ampel kurz vor der WKB (rechte Seite, beim Alten- und Pflegeheim) bei ROT stehenbleiben. Dieser Radweg ist jedoch ausdrücklich in beide Richtungen durch Fahrräder zu befahren. Aus Richtung der WKB kommend findet sich hier jedoch keine Ampel/kein Hinweis sodass Radfahrende hier keine Veranlassung haben stehen zu bleiben und den aus der/in die Osterstraße kommenden Radfahrenden und FußgängerInnen Vorfahrt zu gewähren. Dies sorgt z.T. für chaotische Situationen und gegenseitiges Unverständnis. Hinzu kommt die eingeschränkte Einsehbarkeit des Rad-/Fußweges durch die Arkadenbauweise des Gebäudes an dieser Stelle.

Insgesamt birgt diese Kreuzung insbesondere für Radfahrende und FußgängerInnen mit vielen Gefahren. Die Kreuzung ist stark frequentiert, sowohl tagsüber als auch in den (späten) Abendstunden (z.B. durch anliegende Gastronomie-Betriebe). Sie ist ein Knotenpunkt aus und in die Neustadt und nicht zuletzt auch Richtung Werdersee. Deshalb, aber auch gerade weil sich die Stadt mit dem dahinterliegenden „Fahrradquartier“ so ausgiebig schmückt, sehe ich hier dringenden Handlungsbedarf.

Ich hoffe, dass ich mein Anliegen anschaulich und nachvollziehbar darstellen konnte und Sie sich meiner Petition annehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Moderator
 
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Re: S 20/141 - Gefahrenstelle Wilhelm-Kaisen-Brücke / Friedrich-Ebert-Straße / Osterstraße

Beitragvon Demokrat29 » Sa 14. Nov 2020, 16:45

Die Gefahrenstelle an der Wilhelm-Kaisen-Brücke/ Friedrich-Ebert-Straße kann so nur bestätigt werden!
Zur Gefahr werden solche Kreuzungsbereiche und gefährliche Stellen aber erst durch Leute, egal, mit welchem Fahrzeug (oder auch zu Fuß) sie im Straßenverkehr unterwegs sind, die nicht einmal die einfachsten Verkehrsregeln beherrschen, oder einfach nicht beachten!
Angefangen beim Rot-ausser-acht-lassen an Ampeln, Vorfahrtregeln missachten oder einfach-noch-mal-eben-vorbeischlängeln an Fahrzeugen, die gerade einen Abbiegevorgang begonnen haben. Nicht nur an dieser Stelle, auch weiter oben am Franziuseck/ Wilhelm-Kaisen-Brücke sind täglich die haarsträubendsten Beinaheunfälle zu sehen oder als Beteiligter befindet man sich in den gefährlichen Situationen: Auch hier wieder keinerlei Beachtung von Rotlicht, am häufigsten von Radfahrern/ Fußgängern (was auch eines der Gründe für ständigen Stau ist), und besonders das Fahren auf der falschen Seite: Immer noch herrscht weitestgehend Rechtsfahrgebot in Deutschland. Abgesehen auch hier von Abbiegefehlern, bei Radfahrern: NEBEN einem LKW wird auch noch mal eben in die Straße abgebogen! Was häufig zu beobachten ist! Da man nun keine Häuser abreissen kann, egal welche Bauweise es hat, könnte es doch wieder zur guten alten Regel werden, dass man auch mal absteigt, anhält, Vorfahrt gewährt und: Gucken/ gucken/ gucken.... und nicht blind einfach durchbrackern!
Für Radfahrer schlage ich vor: JEDER der ein Rad erwirbt oder fährt, muss einen mind. 1-monatigen Fahrschulkurs nachweisen können! Die Autofahrer können das!
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