S 20/131 - Umspannwerk statt Kita

S 20/131 - Umspannwerk statt Kita

Beitragvon Moderator » Mo 5. Okt 2020, 09:36

Herr Jens de Haan hat nachstehende Petition eingereicht:

Kita bauen statt Umspannwerk in Horn

Sehr geehrte Mitbürger,

jüngst war im Bremer Weser-Kurier zu lesen, dass in Bremen Horn statt einer dringend benötigten Kindertagesstätte (Kita) ein Umspannwerk der SWB entstehen soll.

Diese Planungen müssen gestoppt werden, zumal es alternative Bauplätze gibt, wie der Artikel deutlich macht.

Nicht nur im Stadtteil Horn, sondern auch in den Nachbarstadtteilen und in ganz Bremen fehlen Kitas und Krippen (zuletzt 200 Bewerber auf einen Krippenplatz). Zuletzt wurde vom Rot-Rot-Grünen Senat mit fadenscheinigen Begründungen der Bau einer Kita in Bremen-Nord untersagt. Bereits jetzt gibt es einen großen Mangel an Kita und Krippenplätzen, der bei den steigenden Geburtenraten noch größer wird. Zumal die SPD geführte Regierung der letzten Legislaturperiode kurz vor der Wahl noch großzügig "Kostenfreie Kitaplätze für alle" durchgesetzt und entsprechend beworben hat.

Auch ist die Art und Weise, wie die Bildungsbehörde hier agiert und (nicht) kommuniziert nicht hinnehmbar. Teilweise hat man den Eindruck, dass bewusst gegen die Eltern gearbeitet wird und nicht für die Eltern.

Als Alternative soll der Bau auf einem Restgelände der Ronzelenstr. erfolgen. Dort wird es allerdings eng, weil absehbar ist, dass auch dort die Schülerzahlen steigen werden. Man würde also dem SZ Ronzelenstr. die Möglichkeit nehmen, sich zu vergrößern für weitere Klassenräume, weitere Mensaplätze oder die im Artikel erwähnte Sporthalle. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit die Kinder wohnortnah unterzubringen weiter sinken, anstatt steigen, was das Ziel der Bildungsbehörde sein sollte und definitiv das Ziel der Eltern ist.

Es kann doch auch nicht sein, dass man eine Kita direkt neben einer Bahnlinie bauen will, aber ein Umspannwerk in einer ruhigen Lage. Das widerspricht allen sozialen Aspekten. Zumal das erneute Warten von 10 oder 15 Jahren auch keine Lösung ist.

Auch vor Umweltgesichtspunken kann es nicht zielführend sein, dass die Eltern gezwungen werden ihre Kinder in einem anderen Stadtteil in die Kita oder später in die Schule zu bringen, sondern es sollte das Ziel sein, dass weniger "Elterntaxen" entstehen und weniger Verkehr auf den Straßen ist.

Bitte unterzeichnen Sie daher diese Petition, um zu verhindern, dass ein Unternehmen wie die SWB vor die berechtigten Interessen der Kinder und Eltern gestellt wird. Die Bildungsbehörde sollte für die Kinder arbeiten!
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