S 20/47 - Erweiterung des ÖPNV

S 20/47 - Erweiterung des ÖPNV

Beitragvon Moderator » Mi 20. Nov 2019, 13:28

Es wurde nachstehende Petition eingereicht:


Sehr geehrte Damen und Herren,

Bremen sollte den Ausbau des Stadtbahnnetzes massiv vorantreiben, wenn die Verkehrs- oder Mobilitätswende erfolgreich sein soll. Hierzu ist es auch wichtig, den Denken bis zur Landesgrenze zu überwinden.
Die geplanten Erweiterungen (Querspange Ost, Linie 1 und Linie 8) sind richtig, greifen aber meines Erachtens zu kurz.

Folgende Netzerweiterungen sollten von der Bremer Politik ernsthaft erwogen, geprüft und nach Möglichkeit realisiert werden:

1. Verlängerung der Linie 4 über Arsten hinaus - zum S-Bahn-Haltepunkt Dreye

2. Verlängerung der Linie 3 über das Weserwehr hinaus - über die Pfalzburger Straße, entlang des Autobahnzubringers Hemelingen (Grünstreifen) bis in und durch das Gewerbegebiet Hansalinie (Schaffung von P+R-Plätzen).
Optional ist eine Verlängerung bis Uphusen denkbar.

3. Schaffung oder Verlängerung einer Stadtbahnlinie nach Oyten (Gewerbegebiet), ggf. bis Bassen

4. Schaffung oder Verlängerung einer (Regional-)Stadtbahnlinie (z.B. die Linie 1) nach Harpstedt, über Huchting, Moordeich, Groß Mackenstedt (ab hier auf Trasse der Delmenhorst-Harpstedter-Eisenbahn DHE), Heiligenrode, Kirchseelte, Dünsen.
Inkl. Errichtung von P+R-Plätzen an den Haltepunkten.

5. Schaffung einer Stadtbahnverbindung in das GVZ über das neue Tabakquartier und das Gewerbegebiet "Niedervielander Straße", mit Option der (zunächst einspurigen) Verlängerung bis Lemwerder!

6. Schaffung einer Stadtbahnverbindung in das Gewerbegebiet "Bayernstraße", über Findorff, ggf. als Gegenpunkt zur Strecke ins GVZ (vorheriger Punkt)

Ferner sollte im Bereich Barkhausenstraße ein S-Bahn-Haltepunkt "Grolland" eingerichtet werden, mit Anschluss an eine Busquerverbindung zw. Rablinghausen und Huckelriede (über Flughafen). Dieser Bus verbände dann alle Stadtbahnlinien links der Weser und erschlösse das Einkaufszentrum Duckwitzstraße mit dem ÖPNV. Derzeit müssen dessen Kunden einen weiten Fußweg von der Haltestelle "Solinger Straße" der Linien 1 und 8 in Kauf nehmen.
Einpendler aus OL und DEL, die z.B. in die Airport-Stadt gelangen wollen, müssten so nicht mehr den Umweg über den Hauptbahnhof zurücklegen.

Die Wirtschaftlichkeit der Einzelmaßnahmen mag, isoliert betrachtet, teils fraglich sein. Der (volkswirtschaftliche) Mehrwert des Nahverkehrsnetzes wird im Zusammenspiel der Erweiterungen aber sicherlich auf den Straßen sicht- und spürbar. Fördergelder sind - soweit möglich - zu beschaffen. Maßnahmen dürfen aber nicht allein davon abhängen.
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