S 19/447: Waste-Watcher für eine saubere Stadt

S 19/447: Waste-Watcher für eine saubere Stadt

Beitragvon Moderator » Do 2. Mai 2019, 13:41

Herr Jürgen Broszeit hat nachstehende Petition eingereicht:

"WASTE-WATCHER für saubere Stadt.

Am Beispiel Hamburgs auch in Bremen Waste-Watcher für illegale Müllentsorgung einführen. Allein für weggeschnippte Kippen, ausgespuckte Kaugummis etc. wurden in Hamburg innerhalb eines Jahres rund 6.000 Verwarn-und Bußgelder verhängt. Alleine die Filter der Zigaretten z.B. sind konzentrierte Giftansammlungen.

Sammelpunkte in der Innenstadt wie z.B. der Haltestellenbereich Hbf. UND VIELE ANDERE(!) könnten zunächst als Pilotprojekte in Angriff genommen werden.

Falls jetzt von der Politik der Hinweis "gibt es schon" kommen sollte, ich habe noch nie einen an den bekannten neuralgischen Punkten gesehen!"
Moderator
 
Beiträge: 492
Registriert: Di 27. Okt 2009, 09:20

Re: S 19/447: Waste-Watcher für eine saubere Stadt

Beitragvon Jens Radke » Sa 1. Jun 2019, 08:16

Hallo, sehr interessantes Model. Könnten Sie mehr darüber schreiben, wie es funktioniert? Meine Unterstützung haben sie. Allerdings nur über eine Bestrafungsmodel zum
Ziel zu kommen, ist vielleicht nicht der richtige Weg. Ich selbst bin Zigarettenaufsammler und denke darüber nach. Von freundlichen Rauchern („Jetzt werfe ich meine Kippe immer in den Bushaltestelle Bushaltestellenmüllkeimer“ „ich mach mit“) bis zu „wieso das machen doch alle so“ oder „das wegzuräumen. dafür ist die SPD doch zuständig“ habe ich bisher einiges erlebt.
Für mich gilt aber auch:
- Verpflichtung der Zigarettenindustrie zur Aufklärung, z.B. auf Plakaten und Zigarettenautomaten, Aufklärung auf Stadtfesten / Breminale etc.
- Aufklärung der Stadtreinigung und Hansewasser, z.B. 2mg Nikotin ins Grundwasser im Durchschnitt pro Kippe, Vermutzung von Ökosystemen mit Celluloseacetat (12 Jahre im Süßwasser, 400 Jahre im Meerwasser), Forschungsergebnisse der Universität San Diego
- Verpflichtung, dass Automaten Mini Aschenbecher verkauft werden (keine Einwegaschenbecher!) - mit dem Hinweis, dass die Zigarreten nur in den Müll geworden werden dürfen.
- Tabakgeschäfte / Kassen mit Zigarettenverkauf müssen verpflicht werden, aktiv aufzuklären ( Plakat in der Auslage / Sticker am Regal)
- mehr Aschenbecher in Geschäftsstraßen, die von Geschäften geleert werden
- Reinigungsfirma, die täglich die größere GeschäftsStraße reinigt ( z.b. Admiral / Hemmstraße. Die Kosten wären minimal/da getragen von allen
- Mülleimer haben keine Möglichkeit die Kippe auszudrücken
- BSAG wirbt nur mit Reinheit im Bus nicht mit Reinheit außerhalb des Buses!
- Geschäfte fühlen sich nicht dafür verantwortlich vor dem Geschäft zu reinigen. (Das mache ich zur Zeit für sie ...)
- Kippen vor Häusern. Ich finde immer die hohen Anhäufungen vor den gleichen Stellen. Da könnte eine Anmahnung funktionieren
- Hausverwaltungen müssen über die Vermüllung aufklären.
Jens Radke
 
Beiträge: 1
Registriert: Fr 31. Mai 2019, 19:41


Zurück zu Petitionen in der parlamentarischen Beratung

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast