S 19/293: Aufstellung zentraler Müll-Ident-Schleusen

S 19/293: Aufstellung zentraler Müll-Ident-Schleusen

Beitragvon Moderator » Fr 24. Nov 2017, 13:16

Herr Heiko Fritschen hat nachstehende Petition eingereicht:

Zentrale gewerbliche Müll-Ident-Schleusen im Innenstadtbereich aufstellen

Die Bremische Bürgerschaft möge bitte beschließen, die Abfallentsorgung im Innenstadtbereich den lokalen Gegebenheiten anzupassen.
Bremen hat einen Teil der Abfallentsorgung wieder zurückgekauft, wobei der Sinn dieser Handlung noch nicht allen Bürgern klar ist. Denn mit der Einnahme dieser Position kann Bremen auch Einfluss auf die jeweiligen Konzepte zum Wohle der Stadt Bremen nehmen.
Alle zwei Wochen kann jeder Bürger sehen, wie sich die Kleinbehälter an der Schlachte und im Umfeld türmen. In der Zeit zwischen den Abholungen müssen diese Behälter von den jeweiligen Gewerbetreibenden gelagert werden, was zum einen ein hygienisches Problem und ebenfalls ein Platzproblem darstellt.
Durch die Bereitstellung von Müll-Ident-Schleusen kann die Einhaltung vom Mindestvolumen erreicht werden, aber die Volumen müssen nicht lokal gelagert werden, sondern können an zentralen Stellen im Bereich der Schlachte bereitgestellt werden.
Im ersten Schritt kann dieses Konzept auf einer freiwilligen Basis durchgeführt werden. Die Kosten können durch eine geringe Nutzungsgebühr abgefangen werden. Allerdings senkt sich auch der Personalaufwand beim Leeren der Kleinbehälter, was wiederum dagegen gerechnet werden müsste. Da das Land Bremen diese Abrechnung und Wartung selber übernehmen kann, besteht auch die Möglichkeit, durch diese zusätzliche Dienstleistung, einen Arbeitsplatz zu sichern. Auf der anderen Seite können gewerbliche Sammler nur Einzelverträge abschließen. Die zentrale Leerung über kommunale Tonnen mit Einrechnung des Mindestvolumens besteht nur für den kommunalen Entsorger.
Derzeit handelt es sich um eine Leerung, die alle zwei Wochen durchgeführt wird. Allein bei einer Bereitstellung eines 1100-Liter-Behälters mit zwei Leerung in der Kalenderwoche können nahezu 50 Nutzer angeschlossen werden (90 Liter), bei einer täglichen Leerung gut 122 Nutzer. Da die Mitarbeiter das Gebiet abends verlassen, entsteht kein zusätzlicher Weg zur Abfallverbringung, da diese auf dem Weg liegt.
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