S 19/276 - Verbot von Laubbläsern

S 19/276 - Verbot von Laubbläsern

Beitragvon Moderator » Fr 29. Sep 2017, 12:12

Herr Markus Bunger hat folgende Petition eingereicht:

Warum muß man Laub von A nach B blasen mit motorbetrieben Geräten, die Abgase, Feinstaub (Schimmelsporen, getrockneter Hundekot etc.) und vor allem aber Lärm produzieren? Es gibt Besen zum Fegen und Kehrfahrzeuge der Stadtreinigung, die ohnehin schon eine Menge Lärm produzieren. Fegen erfordert eventuell den Einsatz von mehr Arbeitspersonal, was höhere Kosten verursachen könnte. Aber warum wird immer nur mit Kosten argumentiert und nicht mit dem Erhalt von Lebensqualität und Gesundheit der Anwohner? Sollte es uns nicht Wert sein dafür wieder etwas höhere Kosten in Kauf zu nehmen?
Die Sauberkeit der Stadt und die Beseitigung von Laub etc. auf Kosten der Natur, Gesundheit und Lebensqualität der Anwohner halte ich für höchst fragwürdig.
M.E. ist das eine leicht vermeidbare Einschränkung der Lebensqualität in der Stadt.
Lärm, Feinstaub und Abgase machen erwiesenermaßen krank.
Deshalb möchte ich dazu einladen, einmal darüber nachzudenken, ob ein Verbot dieser Geräte oder zumindest der Austausch durch akkubetriebene (deutlich leisere!?) Laubbläser mit Elektromotoren sinnvoller sein könnte. Falls solche Elektrogeräte in Bremen bereits im Einsatz sind und diese ähnlich starke Lärmpegel erreichen wie das benzinbetriebene Pendant, sollte ein striktes Verbot gefordert werden. Ich persönlich finde es unerträglich am Morgen von lärmproduzierenden Gerätschaften geweckt zu werden, deren Sinnhaftigkeit höchst fragwürdig und umstritten ist. Wie bereits oben erwähnt, verursacht Lärm krankmachenden Dauerstress. Erstrecht dann wenn er unnötig produziert wird.
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Re: S 19/276 - Verbot von Laubbläsern

Beitragvon mela.mo » Mi 25. Okt 2017, 03:33

Auch wenn unser grüner Umweltsenator dazu aufgerufen hat Laubbläser zu tolerieren, ist es wichtig hier immerwieder auf diese zumeist übermäßig und auch überflüssig verwendeten Geräte aufmerksam zu machen.
Wenn ich alleine sehen und auch hören muss, wie um diese Jahreszeit nahezu jeden Tag am frühen Morgen eine dreiviertelstunde ein fahrbarer Laubbläser um das Schulgelände der Oberschule am Leibnitzplatz geschoben wird, dann endet diese eingeforderte Toleranz.
Wenn ich sehen muss, wie einzelne Blätter auf einer Rasenfläche von A nach B gepustet werden, dann endet meine Toleranz.
Wir schaffen es seltsamerweise in der Zeit, in der unsere Gartennachbarn mit ihrem Laubbläser über den Rasen gehen und alle Lebewesen drumherum in Angst und Schrecken versetzen, mit Harke und Besen die Blätter in unserem Garten zusammenzuharken. Das hält fit und schont die Umwelt. Auch bei den städtischen Betrieben, der Mitarbeiter ich schon oft dabei beobachten durfte, wie sie unmotiviert in der Gegend herumgepustet haben.
Es ist richtigerweise verboten mit laufenden Motor in einem Wohngebiet zu stehen aber Laubbläser dürfen sein? Das ist widersinnig.
mela.mo
 
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