S 18/233 - Schaffung einer zusammenhängenden naturnahen Ausg

S 18/233 - Schaffung einer zusammenhängenden naturnahen Ausg

Beitragvon Moderator » Fr 8. Nov 2013, 09:09

Frau Monika Monsees hat nachstehende Petition eingereicht:

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An den Petitionsausschuss der Bremer Bürgerschaft

Sehr geehrte Damen und Herren,
die nahezu einzige geplante Grünfläche der Überseestadt, in Prospekten usw. vollmundig als „Überseepark“ und „grüne Oase“ deklariert, wird weitgehend zubetoniert. In Hörweite diverser Wohnobjekte wird es u.a. Sportfelder, Tanzboden, sowie eine Skateboardanlage geben. Demzufolge ist dann dort erfahrungsgemäß mit zusätzlicher starker Lärmbelastung zu rechnen. Das Areal stellt einen Ersatz für einzelne, vorgeschriebene, jedoch von Investoren nicht erstellte, hausnahe Spielflächen dar, welche von den Bewohnern über exorbitant hohe Mieten und Kaufpreise bereits mitfinanziert wurden. Gemäß Bebauungsplan 2435 sollte es ein Erholungs- und Freizeitraum für alle Altersgruppen gleichermaßen sein. An die Hauptaltersgruppe der Bewohner, 30-plus-Jährige sowie fitte Ältere, wurde dabei allerdings nicht gedacht. In den erforderlichen Bodenauffüllungen können ferner schadstoffhaltige Beimengungen enthalten sein. Zusätzlich kann Feinstaub aufgrund fehlender Grünflächen in der gesamten Überseestadt, verursacht durch LKW, Gewerbe usw., nur unzureichend gebunden werden. Die Gelder für die Anlagen werden also missbräuchlich zweckentfremdet eingesetzt.
Die Anwohner fühlen sich extremst getäuscht, und sehen ihre Gesundheit sowie den Erholungswert gefährdet. Es ist u. E. der Sache geschuldet, die Skateboardanlage zurückzubauen bzw. eine zusammenhängende Ausgleichsfläche mit naturnahen Einrichtungen (z. B. Fitness Parcours o.ä.) in direkter Umgebung, keinesfalls jedoch als Strand am Hafen, zu kreieren, und die Anwohner in die Planung mit einzubeziehen.
Für eine wohlwollende Prüfung unserer Eingabe danken wir Ihnen bereits im Voraus."
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Re: S 18/233 - Schaffung einer zusammenhängenden naturnahen

Beitragvon N.W. » Sa 14. Dez 2013, 06:22

Sehr geehrte Damen und Herren,

mittlerweile sollte jeder von Ihnen begriffen haben, daß es sich beim Stadtteil Walle um ein altes eingessenes Industrie- und Hafengebiet handelt.

Was wir brauchen sind junge Leute mit Ideen, was wir nicht brauchen sind finanzkräftige (Früh) Rentner die nichts Besseres zu tun haben, als zu klagen.

Ziehen sie doch bitte nach Hamburg oder Berlin, da wo sie hingehören.

MfG N. Wietelmann
N.W.
 
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Re: S 18/233 - Schaffung einer zusammenhängenden naturnahen

Beitragvon mmonsees » Di 17. Dez 2013, 19:29

Hallo Frau oder Herr Wietelmann,
ja, mein Ehemann und ich, sowie viele andere Anwohner sind Rentner. Wir, mein Mann und ich, sind gebürtige Bremer, ich 66,, mein Mann 64 Jahre. Fast 40 Jahre im Rhein-Main-Gebiet arbeitend (ich sozial, ohne Einkommen, arbeitend, und sieben Jahre von mir initiierte Arbeitsgruppe Angst - Depression - Phobie in Wiesbaden, geleitet. Schade, dass Sie so negativ über uns denken; denn hier wohnen keinesfalls nur Reiche, sondern auch viele, die sich die Wohnung in Fulltimejobs durch harte Arbeit sowie kleine Erbschaften der verstorbenen 'Eltern als Altersabsicherung erarbeitet haben, da es nur wenig barrierefreie Wohnungen in Bremen gibt. Woran man in jungen Jahren natürlich noch nicht denken muss. Aber auch den sogenannten Reichen ist das Geld vielfach sicherlich nicht in den Schoss gefallen. Vielleicht hatten sie einfach mehr Glück bei der Auswahl ihrer Eltern. Da haben wir auch nicht so richtig aufgepasst.
Gern geben wir Ihnen aufklärende nachprüfbare Informationen; ich befürchte allerdings, dass Sie sich Ihre Meinung gebildet haben, und sich diese ungern wieder nehmen lassen. Falls ich mich täuschen sollte, mailen Sie mir doch bitte unter (E-Mail-Adresse auf Wunsch der Einreicherin gelöscht) .
Ich bin jetzt hier, anstatt in Rente, und dem Ruhestand zu frönen, als gelernte kaufmännische Angestellte, aus einer Arbeiterfamilie kommend, zur Zeit im Fulltimejob für die Bürgerinitiative tätig.
Wir werden hier belogen und betrogen vom Waller Beirat, von den Investoren und von den Politikern. Zudem von Mitbürgern darüber hinaus als Jugendfeindlich eingestuft.
Dieses sollte unsere Altersabsicherung sein. Der Überseepark wurde uns als Ausgleichsfläche für gesetzlich vorgeschriebene, jedoch nicht eingehaltene Frei- und Spielflächen zwischen den Häusern, zugesagt. Waller Kinder wünschten sich hier 2010 eine naturnahe Spielfläche mit viel Wasser, welches allen Anwohnern sehr gefallen hätte. Statt dessen werden hier 3,24 Mio. Euro zum Fenster hinausgeworfen für eine Anlage die, zumindest hier, weit weg von den Kindern liegt. Die Fläche wird weder naturnah, noch, wie im Bebauungsplan festgeschrieben, als unser Park für Jung und Alt nutzbar, sondern es werden in erster Linie große Flächen versiegelt. Starkregen sowie Feinstaubbelastungen werden nicht beachtet. Auch nicht für junge Menschen mit Kindern etc., die haben genauso darunter zu leiden. Wir Rentner leben ohnehin nicht mehr so lange.
Falls Sie sich gern einmal mit einem "Oldie" austauschen möchten, um sich ein objektives Bild zu machen, mailen Sie mir bitte ganz schnell, bevor Ihre Ansicht noch weitere Früchte trägt, und es allgemein von vielen zusätzlich weitertransportiert wird.
mmonsees
 
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Re: S 18/233 - Schaffung einer zusammenhängenden naturnahen Ausg

Beitragvon Moderator » Do 7. Mai 2015, 12:48

Abschlussbericht
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