S 20/95 - Verkehrskonzept für den Achterdiek und den Büropark

S 20/95 - Verkehrskonzept für den Achterdiek und den Büropark

Beitragvon Moderator » Do 11. Jun 2020, 07:53

Herr Derik Eicke hat nachstehende Petition eingereicht:

Ganzheitliches Verkehrskonzept für den Achterdiek und den Büropark Oberneuland

Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau Frau Dr. Maike Schaefer wird aufgefordert ein ganzheitliches Verkehrskonzept für den Achterdiek einschließlich dem Büropark Oberneuland zu erarbeiten. Dieses Konzept soll gemeinsam mit den zuständigen Beiräten und der Bevölkerung noch 2020 erstellt und dann zügig umgesetzt werden.
Das ganzheitliche Verkehrskonzept muss wenigstens beinhalten …
• ein einheitliches und aufeinander abgestimmtes Verkehrsberuhigungskonzept,
• weitere Überquerungshilfen entlang des Achterdieks und des Büroparks,
• eine einheitliche Führung für die Fahrradfahrer*innen vom Schorf bis zur Franz-Schütte-Allee,
• die Sicherstellung und Überprüfung der 30 km/h-Reduzierung,
• ein Konzept zur Umgestaltung des zu engen Kreisels (Fehlplanung)

Begründung:
Entlang des Achterdieks sind in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Neubaugebiete entstanden (Seerosenpark, Gartenallee, Büropark Oberneuland) mit vielen hundert neuen Familien. Des Weiteren kommt es zur Verdichtung des Wohnraums in weiten Teilen der Altbebauung.
Die notwendige Verkehrsinfrastruktur wurde allerdings nicht geschaffen, so dass der Achterdiek für viele Verkehrsteilnehmer*innen aktuell eine Belastung ist. Besonders für Familien mit kleinen Kindern, für ältere Mitbürger*innen und für Menschen mit Beeinträchtigungen stellen der Achterdiek und die Straßen Friedrich-Soennecken-Straße und Louis-Leitz-Straße im Büropark eine Beeinträchtigung ihrer Mobilität dar. Hinzu kommt, dass viele Kinder und Jugendliche den Achterdiek als Schulweg zur Grundschule und zu den weiterführenden Schulen nutzen müssen.
Schon im August 2013 hat der Beirat Oberneuland den SPD-Antrag „Bürgerbeteiligungsverfahren zum Achterdiek am 22. September 2013“ beschlossen. In dessen Formulierung wird die Verkehrssituation am Achterdiek bereits als „katastrophal“ betitelt. Des Weiteren wurde bemängelt, dass die fehlende Umsetzung eines Konzeptes für den Achterdiek seit mehreren Jahren seitens der Behörde verzögert wird. Seitdem sind bereits wieder fast sieben Jahre vergangen, ohne dass es eine Verbesserung vor Ort gibt.
Im März 2015 beschloss der Beirat Oberneuland zusätzlich den SPD-Antrag „Ganzheitliches Verkehrskonzept für den Achterdiek“, mit dem der damalige Senator für Umwelt, Bau und Verkehr Herrn Dr. Joachim Lohse dazu aufgefordert wurde, den Beiräten in Horn und Oberneuland noch 2015 einen Entwurf für ein ganzheitliches Verkehrskonzept für den gesamten Achterdiek vorzustellen. Bereits damals wurde im Vorfeld ein Bürgerbeteiligungsverfahren seitens der senatorischen Dienststelle gefordert. In den damaligen Begründungen heißt es „die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich in den letzten Jahrzehnten die Verkehrsplaner am Achterdiek ausgetobt haben und eine Ansammlung von Verkehrsberuhigungsmaßnahmen vorgenommen haben, die leider nicht funktionieren. Hier ist besonders der zu kleine Kreisel und die „Nase“ an der Stadtländerstraße zu nennen.“ Auch dieser beschlossene Beiratsantrag liegt bereits fünf Jahre zurück.
Die Bürgerinnen und Bürger entlang des Achterdieks und im Büropark Oberneuland erwarten von der Senatorin Frau Dr. Maike Schaefer zeitnah ein einheitliches Konzept für Fußgänger*innen, Radfahrer*innen und Autofahrer*innen, damit Alt & Jung, Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen sicher am Achterdiek und im Büropark mobil sein können.
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Re: S 20/95 - Verkehrskonzept für den Achterdiek und den Büropark

Beitragvon StefanPeters » Mo 15. Jun 2020, 12:09

Das Gebiet ist ganzheitlich zu sehen. Ich möchte darauf hinweisen, dass auch Nedderland/Stadländer Strasse, die den Ringschluss zwischen dem zu kleinen Kreisel und der "Nase" bilden ebenfalls mit zu betrachten sind. In beiden Strassen findet aktuell ein Generationenwechsel statt. Viele Familien mit Kindern sind hinzugezogen. Insbesondere im Nedderland müssen sich alle die Strasse teilen. (Es gibt keinen Radweg oder Bürgersteig und im Gegensatz zum Achterdiek ist durchgängig 50km/h) Gerade morgens sind auf beiden Strassen sehr viele Schüler mit dem Fahrrad unterwegs um unter der Bahnunterführung bei der Haltestelle "Nedderland" zur Schule zu kommen.

Verglichen mit dem Achterdiek mögen die Strassen breit wirken, aber dafür fahren die Autos (und der Bus) deutlich schneller durch und gefährden insbesondere Kinder.
StefanPeters
 
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